Europawahl 2014 - Termine, News und Parteien Test

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Europawahl 2014 - Termine, News und Parteien Test

Auf dieser Seite finden Sie alle Termine, News und einen Parteien Test zur Europawahl 2014. Wir bieten zu den wichtigsten Wahlkampfthemen Hintergrundinformationen und einen Parteien Test. Welche Partei vertritt Ihre Ansichten? Machen Sie den Test.

Themen-Überblick
Erste Wahlergebnisse
Alle Wahltermine
Drei-Prozent-Hürde
Stimmzettel Europawahl
Briefwahl beantragen
Wahlprogramm der Parteien

Alle Termine der Europawahl 2014
Bei der achten Europawahl 2014 wurde das Europäische Parlament in insgesamt 28 Mitgliedsstaaten der EU gewählt. Die Europawahlen fanden dieses Jahr, genau nach fünf Jahren der letzten Europawahl, zwischen dem 22. Mai 2014 und dem 25. Mai 2014 statt. In Deutschland, Österreich und Luxemburg gingen die Bürger am 25. Mai 2014 zur Wahl. Im folgenden listen wir alle Länder auf, die an den Europawahlen teilnehmen. Die Rangfolge bestimmt der jeweilige Wahltermin des Landes.

Europawahl am 22. Mai 2014
In Niederlande und Großbritannien wurde bereits am 22. Mai gewählt. Die ersten Wahlergebnisse gibt es bereits hier.

Europawahl am 23. Mai 2014
In Irland und Tschechien (+ 24. Mai 2014) wird am 23. Mai gewählt.

Europawahl am 24. Mai 2014
In Frankreich (+ 25. Mai 2014), Italien (+ 25. Mai 2014), Lettland, Malta, Slowakei und Zypern wird am 24. Mai gewählt.

Europawahl am 25. Mai 2014
In Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Griechenland, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien und Ungarn wird am 25. Mai 2014 gewählt. Alle Hochrechnungen und Wahlergebnisse haben wir hier für Sie.

Drei-Prozent-Hürde aufgehoben
Bei der Europawahl 2014 sollte es das erste Mal eine Dreiprozentklausel geben. Das heißt Parteien, die 3 Prozent oder mehr bei der Wahl erreichen, dürften in das Europaparlament einziehen. Vorhergehende Europawahlen galt eine Fünfprozentklausel, welche nachträglich als verfassungswidrig erklärt wurde. Am 26.02.2014 wurde auch die Drei-Prozent-Hürde vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig erklärt. Es wird für kleinere Parteien bei der Europawahl 2014 keine Hürde geben. Der Tierschutzpartei, Rentnerpartei, Familienpartei oder der Piratenpartei würden somit lediglich 150.000 Stimmen reichen (unter 1 Prozent), um einen Sitz im Europäischen Parlament zu bekommen.

Themen im Parteien Test als Alternative zum WahlOMat
Der Europawahl-Wahl-O-Mat, welcher vom Bundesinnenministerium zur Verfügung gestellt wird, ist am Start. Wir sehen unseren unabhängigen Parteien Test als eine gute Alternative zum Wahl-O-Mat. Dieser kann bereits ab Februar 2014 - 2 Monate früher als der Wahl-O-Mat - genutzt werden. Der Parteien Test wird laufend bis zur Wahl aktualisiert. Auf unserer Parteien Test Seite kann jeder den deutschen Parteien Test durchführen.

Alle Parteien und der Stimmzettel
Jeder Wahlberechtigte hat genau 1 Stimme, kann also nur ein Kreuz setzen. Wir stellen an dieser Stelle einen Original Stimmzettel (ohne CSU) unter Stimmzettel Europawahl 2014 (JPG 3,3 MB) zur Verfügung, damit man ungefähr weiß, wo das Kreuz gesetzt werden soll. Auf jedem Stimmzettel sind 24 Parteien zu finden. In Bayern steht an erster Stelle die CSU, in allen anderen Bundesländern die CDU. So ergibt sich die Gesamtzahl von 25 Parteien, die in Deutschland zur Europawahl 2014 zugelassen wurden. Im Einzelnen sind es die Parteien CDU/CSU, SPD, GRÜNE, FDP, LINKE, FREIE WÄHLER, REP, Tierschutzpartei, FAMILIE, PIRATEN, ÖDP, PBC, Volksabstimmung, BP, CM, AUF, DKP, BüSo, PSG, AfD, PRO NRW, MLPD, NPD und Die PARTEI.

Briefwahl beantragen
Die Briefwahl konnte jeder Wahlberechtigte, der in ein Wählerverzeichnis eingetragen ist, beantragen. Das erste mal wurde auch ein Online-Formular für den Antrag bereitgestellt. Am 23. Mai 2014 um 18:00 lief die Frist für den Briefwahl Antrag zur Europawahl ab. Im Online Formular musste neben dem Vor- und Nachnamen, das Geburtstadum und die Adresse der Wähler angegeben werden. Seitdem die Wahlbenachrichtigungen verschickt worden sind, muss auch die Wahlbezirksnummer und die Wählerverzeichnisnummer angegeben werden.

Wahlprogramme der Parteien
Wahlprogramm der CDU als PDF
Wahlprogramm der SPD als PDF
Wahlprogramm der Linken als PDF
Wahlprogramm der Grünen als PDF
Wahlprogramm der FDP als PDF
Wahlprogramm der Freien Wähler als PDF
Wahlprogramm der REP als PDF
Wahlprogramm der Tierschutzpartei als PDF
Wahlprogramm der Familien-Partei als PDF
Wahlprogramm der Piratenpartei
Wahlprogramm der ÖDP als PDF
Wahlprogramm der PBC als PDF
Wahlprogramm der Volksabstimmung als PDF
Wahlprogramm der Bayernpartei
Wahlprogramm der Christlichen Mitte
Wahlprogramm der DKP
Wahlprogramm der Büso
Wahlprogramm der PSG
Wahlprogramm der AfD als PDF
Wahlprogramm der Pro NRW
Wahlprogramm der MLPD
Wahlprogramm der NPD
Wahlprogramm die Partei

Wichtige Themen bei der Europawahl 2014
Bei der Europawahl waren vor allem Anti-Europäische Themen in den populären Zeitungen auf dem Programm. So wurde beispielsweise die Zuwanderungspolitik der Schweizer stark diskutiert. Der rechte Flügel in Europa will etwas ähnliches auf europäischer und nationaler Ebene durchsetzen. Neben der Zuwanderungspolitik gehören u.a. Genmeis, die Außenpolitik, der Euro, die Freihandelszone mit der USA, die Finanztransaktionssteuer und die Bankenaufsicht zu wichtigen Themen.

Wahlbeteiligung der vergangenen sieben Europawahlen
Die Wahlbeteiligung bei einer Europawahl fällt traditionell geringer aus, als bei einer nationalen Wahl und ist bis auf die letzte Europawahl 2009 stetig gesunken. Hier eine kleine Übersicht zu den Wahlbeteiligung aller bisherigen Europawahlen. Die Daten stammen von der Bundeszentrale für politische Bildung.
Europawahl 2009: Deutschland 43,3 %, Gesamt 43,0 %
Europawahl 2004: Deutschland 43,0 %, Gesamt 45,6 %
Europawahl 1999: Deutschland 45,2 %, Gesamt 49,8 %
Europawahl 1994: Deutschland 60,0 %, Gesamt 56,8 %
Europawahl 1989: Deutschland 62,3 %, Gesamt 58,5 %
Europawahl 1984: Deutschland 56,8 %, Gesamt 61,0 %
Europawahl 1979: Deutschland 65,7 %, Gesamt 63,0 %


Wissenswertes über die Europawahl 2014
Das Wahlalter für die Europawahl 2014 ist 18 Jahre, mit Ausnahme von Österreich. Dort darf ab 16 Jahren gewählt werden. Die Deutschen gelten vor der Europawahl 2014 als wenig interessiert an der europäischen Politik. Sie wollen weniger Europa, genauso wie in Großbritannien und anderen Ländern. Lt. einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut INSA wird Europa bei den Deutschen immer unpopulärer, was der AfD-Partei bereits bei der Bundestagswahl 2013 zu 4,7 % der Stimmen verholfen hat. 54 Prozent der Bevölkerung plädieren dafür, dass Kompetenzen von der europäischen Ebene wieder auf die nationale Ebene übertragen werden. Europa ist kein eigener Staat und hat keine Regierung, was entscheidet also das zu wählende Europaparlament? Die Europäische Union (EU) ist ein Verbund selbstständiger Staaten, die sich verpflichtet haben, zu bestimmten Themen ausschließlich gemeinschaftlich zu handeln, eng zusammenzuarbeiten und die Entscheidungen weitgehend aufeinander abzustimmen. In allen anderen Politikfeldern verpflichten sich die Mitglieder die Interessen der anderen Partner weitgehend zu berücksichtigen.

Kommentare (44)


Anonym
22.05.2014 - 16:48
Schweigespirale Wer unter diesem Stichwort bei Wikipedia nachliest, erkennt, welcher psychologischen Taktik unsere Medien folgen!

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Anonym
22.05.2014 - 22:55
Silizium. Keiner sollte die Kapitalistengier nach macht und geld wählen.

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guillaume
06.04.2014 - 13:43
die Zahl der Delegierten sollte veringert werden, da ansonsten noch mehr Kosten entstehen.

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dr_rad
06.04.2014 - 13:41
am 25 Mai sind Wahlen, dann hoffen wir mal das die AfD gewählt wird und frischer Wind in die verstaubten Amtsstuben in Brüssel und in den Kommunen kommt.

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Anonym
23.05.2014 - 22:29
Was ist PDF hinter den Parteien?

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Selbstdenker
24.05.2014 - 09:31
Wahlverhinderung: Meine Tochter und ihr Ehemann, Deutsche von Geburt an, haben weder eine Wahlbenachrichtigung noch Briefwahlunterlagen erhalten. Beide stehen am alten Wohnort im Verzeichnis, aber wegen Umzug und Diebstahl der Personaldokumente wollte/konnte die Stadt Stralsund nichts für diese beiden Wähler tun... Armes Deutschland.

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an0nym
24.05.2014 - 20:09
Also der Wal-O-Mat hat mir gesagt, dass die AFD am besten zu mir passt. Deshalb wähle ich AFD. Außerdem, wenn die Medien und Randalierer sie bekämpfen, dann weiß ich, dass diese Partei gut ist.

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Anonym
24.05.2014 - 20:27
Zurück zum Zentralismus!Die Ostblock Staaten haben es praktiziert und sind jämmerlich gescheidert.

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